Sie haben einen Anwalt beauftragt, aber das Vertrauen ist weg, die Kommunikation stockt, oder Sie haben Ihre Meinung schlicht geändert. Der erste Gedanke vieler Menschen: 'Darf ich das überhaupt einfach kündigen — und muss ich dann trotzdem zahlen?' Die kurze Antwort: Ja, Sie dürfen kündigen — und zwar jederzeit, ohne einen besonderen Grund nennen zu müssen.
Trotzdem lauert eine echte Kostenfalle, wenn Sie den falschen Moment wählen oder nicht wissen, welche Gebühren bereits angefallen sind. Dieser Ratgeber zeigt Ihnen, was § 627 und § 628 BGB bedeuten, wann Sie mit Kosten rechnen müssen, wann nicht — und wie eine Mandatsbeendigung in der Praxis reibungslos abläuft.
Ob Sie selbst kündigen, Ihr Anwalt das Mandat niederlegt oder Sie gemeinsam einen Schlussstrich ziehen: Die Spielregeln sind in jedem Fall unterschiedlich. Lassen Sie sich Ihren Fall frühzeitig anwaltlich einschätzen, bevor Sie handeln.
| Aspekt | Kurzinfo |
|---|---|
| Kündigungsrecht | Jederzeit, fristlos, ohne Grund (§ 627 BGB) |
| Gebühren nach Kündigung | Bereits erbrachte Leistungen bleiben vergütungspflichtig (§ 628 Abs. 1 S. 1 BGB, § 15 Abs. 4 RVG) |
| Gebührenentfall | Möglich, wenn Anwalt grundlos kündigt und gleiche Kosten beim neuen Anwalt anfallen (§ 628 Abs. 1 S. 2 BGB) |
| Frist Schadensersatz | 2 Wochen nach Kenntnis der Pflichtverletzung (§ 626 Abs. 2 BGB) |
| Unterlagen-Herausgabe | Pflicht des Anwalts nach § 667 BGB, auch nach Mandatsende |
Mandatsbeendigung auf einen Blick
Kündigung beim Anwalt: Können Sie das Mandat einfach entziehen?
Ja. Sie können Ihrem Anwalt das Mandat jederzeit entziehen — ohne besonderen Grund. Der Anwaltsvertrag ist ein sogenanntes Dienstverhältnis mit besonderer Vertrauensstellung. Nach § 627 Abs. 1 BGB gilt ein Recht zur jederzeitigen fristlosen Kündigung. Das gilt für beide Seiten. Ein wichtiger Grund ist dafür nicht nötig. Das Mandat endet, sobald Ihre Kündigung beim Anwalt ankommt.
Der Grund für dieses weite Kündigungsrecht liegt in der Natur des Anwaltsverhältnisses. Es beruht auf persönlichem Vertrauen. Vertrauen lässt sich nicht erzwingen. Ist es gestört — durch Kommunikationsprobleme, unterschiedliche Strategien oder auch nur durch einen Sinneswandel — können Sie das Mandat beenden. Eine Begründung müssen Sie nicht liefern.
Können Sie das Mandat auch per E-Mail entziehen?
Ja, das reicht aus. Das Gesetz schreibt für die Kündigung keine Schriftform mit Unterschrift vor. Eine E-Mail in Textform genügt rechtlich. Trotzdem lohnt sich ein kleiner Zusatzschritt: Bitten Sie um eine kurze Bestätigung des Erhalts. So können Sie im Streitfall belegen, wann genau die Kündigung angekommen ist.
So formulieren Sie die Kündigung
Eine kurze, sachliche E-Mail reicht: 'Hiermit entziehe ich Ihnen das Mandat in der Angelegenheit [Aktenzeichen/Betreff] mit sofortiger Wirkung. Bitte bestätigen Sie mir den Erhalt dieser Nachricht sowie die Übersendung meiner Unterlagen.' Eine Begründung ist nicht erforderlich.
Praktisch empfiehlt sich in jedem Fall ein schriftlicher Nachweis — per Brief oder eben per E-Mail mit Lesebestätigung. Das schützt Sie vor späteren Streitigkeiten über den Zeitpunkt der Kündigung und über den Umfang der bereits erbrachten Leistungen.
Was die Kündigung kostet
Die Kündigung selbst kostet nichts. Bereits erbrachte Leistungen des bisherigen Anwalts müssen Sie aber bezahlen. Beauftragen Sie danach einen neuen Anwalt, fallen dessen Gebühren häufig erneut an — auch wenn er die Sache übernimmt. Klären Sie bei Rechtsschutzversicherung vorab, ob und in welchem Umfang ein Anwaltswechsel übernommen wird.
Auch der Anwalt kann das Mandat jederzeit niederlegen. Er darf dies nach § 627 Abs. 2 BGB allerdings nicht 'zur Unzeit' tun. Gemeint ist: nicht kurz vor einem Gerichtstermin oder knapp vor Ablauf einer wichtigen Frist, wenn Sie sich in der Kürze der Zeit keinen neuen Anwalt mehr besorgen können. Eine solche Kündigung ist zwar rechtlich wirksam. Sie macht den Anwalt aber schadensersatzpflichtig, wie der BGH in mehreren Entscheidungen klargestellt hat.
Haben Sie den Anwaltsvertrag online oder telefonisch geschlossen — also im Fernabsatz —, können nach dem BGH (BGH, IX ZR 133/19) zusätzlich Verbraucherschutzrechte des Fernabsatzrechts greifen. Unter bestimmten Umständen steht Ihnen dann sogar ein Widerrufsrecht zu, bevor das Mandat richtig beginnt. Ob das bei Ihnen zutrifft, hängt vom Einzelfall ab.
Was kostet die Kündigung — und wann entfällt der Gebührenanspruch?
Kündigen Sie selbst, schulden Sie dem Anwalt grundsätzlich die Vergütung für die Arbeit, die er bis zur Kündigung bereits geleistet hat. Das regelt § 628 Abs. 1 S. 1 BGB: Nach dem Beginn der Dienstleistung kann der Anwalt einen seinen bisherigen Leistungen entsprechenden Teil der Vergütung verlangen. Bei gesetzlichen Gebühren nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) bedeutet das: Bereits ausgelöste Gebühren bleiben in voller Höhe bestehen — § 15 Abs. 4 RVG schützt den Pauschalcharakter der RVG-Gebühren.
Anders sieht es bei vereinbarten Festpreis- oder Zeithonoraren aus. Hat Ihr Anwalt ein Festhonorar vereinbart, kann er bei vorzeitiger Beendigung nur den Teil verlangen, der seiner tatsächlich erbrachten Tätigkeit entspricht — nicht den vollen vereinbarten Betrag. Gleiches gilt für Zeithonorare: Abgerechnet werden ausschließlich die nachgewiesenen Arbeitsstunden bis zur Kündigung.
Kündigt Ihr Anwalt das Mandat selbst — ohne dass Sie ihm einen Anlass gegeben haben — und müssen Sie deshalb einen neuen Anwalt beauftragen, für den dieselben Gebühren nochmals anfallen, entfällt der Vergütungsanspruch des alten Anwalts nach § 628 Abs. 1 S. 2 BGB in dem Umfang, in dem Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Der (Vergütungsanspruch bei Kündigung des Anwaltsvertrags) klargestellt, dass es dabei auf die wirtschaftliche Verwertbarkeit der bisherigen Leistung ankommt.
Ein konkretes Beispiel aus der Beratungspraxis: Ein Mandant aus Hamburg-Altona hatte für ein laufendes Klageverfahren einen Anwalt beauftragt. Dieser legte kurz nach der mündlichen Verhandlung das Mandat ohne erkennbaren Anlass nieder. Der Mandant musste einen neuen Anwalt beauftragen — und für diesen fielen dieselben Verfahrensgebühren erneut an. In dieser Konstellation entfiel nach § 628 Abs. 1 S. 2 BGB der Honoraranspruch des alten Anwalts in dem Umfang, in dem die gleichen Gebühren beim neuen Anwalt nochmals entstanden. Das OLG hat in einem vergleichbaren Fall (OLG, 4 U 192/07) zu den gebührenrechtlichen Folgen einer Kündigung während eines laufenden Prozesses und zu vertragswidrigem Verhalten im Sinne des § 628 Abs. 1 S. 2 BGB Stellung genommen.
Beachten Sie: Bereits geleistete Vorschüsse können Sie nach § 628 Abs. 1 S. 3 BGB zurückfordern, soweit sie die berechtigte Vergütung übersteigen. Haben Sie mehr gezahlt, als der Anwalt für seine bisherige Tätigkeit verlangen darf, steht Ihnen ein Rückzahlungsanspruch zu. Fordern Sie deshalb nach jeder Mandatsbeendigung eine vollständige Kostenrechnung an.
Praxis-Tipp
Der Anwaltsvertrag kann nach § 627 BGB von beiden Seiten jederzeit und ohne Angabe von Gründen fristlos gekündigt werden — ein wichtiger Grund ist nicht erforderlich.
Wann verliert der Anwalt seinen Gebührenanspruch wegen Pflichtverletzung?
Hat Ihr Anwalt die Kündigung durch eigenes Fehlverhalten verursacht, kann sein Gebührenanspruch ganz oder teilweise entfallen. § 628 Abs. 1 S. 2 BGB spricht von "vertragswidrigem Verhalten". Gemeint ist ein schuldhaftes Fehlverhalten, das ursächlich für Ihre Kündigung war. Nicht jede Kleinigkeit reicht dafür aus. Die Rechtsprechung verlangt eine schwerwiegende Pflichtverletzung.
Was als vertragswidrig gilt, hängt vom Einzelfall ab. Typische Beispiele: Der Anwalt versäumt eine wichtige Frist ohne Entschuldigung. Er erteilt grob fehlerhafte rechtliche Ratschläge. Oder er klärt Sie nicht darüber auf, dass eine Klage aussichtslos ist, obwohl er dazu verpflichtet wäre. Solche Aufklärungspflichten gehören zu den zentralen Sorgfaltspflichten eines Anwalts – ihre Verletzung kann Ihren Kündigungsgrund stärken.
Umgekehrt schützt das Gesetz den Anwalt auch vor zu schnellen Konsequenzen. Sachliche Kritik, Ungeduld oder eigene Schriftsätze des Mandanten gelten nicht als vertragswidrig. Die Rechtsprechung erwartet vom Anwalt eine gewisse "Leidensfähigkeit" gegenüber anspruchsvollen Mandanten. Erst wenn Ihr Verhalten die Zumutbarkeitsgrenze überschreitet, darf der Anwalt kündigen und dabei den vollen Gebührenanspruch behalten.
Wichtig für die Praxis: Wollen Sie Schadensersatz wegen vertragswidrigen Verhaltens nach § 628 Abs. 2 BGB geltend machen, müssen Sie die Kündigung innerhalb von zwei Wochen nach Bekanntwerden des Pflichtverstoßes erklären. Das entspricht der Ausschlussfrist des § 626 Abs. 2 BGB. Verstreichen die zwei Wochen ohne Reaktion, erlischt nach ständiger Rechtsprechung auch der Schadensersatzanspruch. Handeln Sie deshalb zügig, sobald Sie eine Pflichtverletzung bemerken.
Die Beweislast liegt grundsätzlich bei Ihnen als Mandant. Sie müssen darlegen und beweisen, dass der Gebührenanspruch des Anwalts nach § 628 Abs. 1 S. 2 BGB entfallen ist. Das ist in der Praxis oft schwierig. Eine frühzeitige anwaltliche Einschätzung hilft Ihnen, Ihre Position realistisch zu bewerten – etwa über die Schwesterportale Advofleet Rechtsanwalt24 (Privatrecht) oder Advofleet Firmenanwalt24 (Unternehmensrecht).
Wichtig zu wissen
Kündigt der Mandant das Mandat aus eigener Entscheidung, behält der Anwalt grundsätzlich seinen Gebührenanspruch für bereits erbrachte Leistungen nach § 628 Abs. 1 S. 1 BGB und §
Kündigung beim Anwalt: So läuft die Mandatsbeendigung in der Praxis ab
Sie möchten das Mandat entziehen und wissen nicht, wo Sie anfangen sollen? Die Mandatsbeendigung läuft in drei klaren Schritten ab: Kündigung erklären, Unterlagen zurückfordern, Abschlussrechnung prüfen. Halten Sie diese Reihenfolge ein. So vermeiden Sie die häufigsten Fehler.
Schritt 1: Kündigung erklären
Erklären Sie die Kündigung schriftlich. Ein Brief oder eine E-Mail reicht aus. Nennen Sie das Mandat klar: Aktenzeichen der Kanzlei, Datum der Beauftragung, Sachverhalt. Eine mögliche Formulierung: 'Hiermit kündige ich den Anwaltsvertrag vom [Datum] fristlos mit sofortiger Wirkung.' Eine Begründung ist rechtlich nicht nötig. Sie kann aber Missverständnisse vermeiden.
Kann ich das Mandat auch per E-Mail entziehen?
Ja, das geht. Für die Kündigung gibt es keine gesetzliche Schriftform-Pflicht. Die sogenannte Textform reicht aus, eine E-Mail genügt also. Fordern Sie trotzdem eine kurze Lesebestätigung an. So können Sie im Streitfall belegen, wann Ihre Kündigung angekommen ist.
Muster für eine Kündigung per E-Mail
'Sehr geehrte/r Frau/Herr [Name], hiermit kündige ich das Mandat vom [Datum] (Az. [Aktenzeichen]) mit sofortiger Wirkung. Ich bitte um Bestätigung des Erhalts sowie um Herausgabe sämtlicher Unterlagen und eine Abschlussrechnung. Mit freundlichen Grüßen, [Ihr Name]'
Schritt 2: Unterlagen zurückfordern
Verlangen Sie nach § 667 BGB die vollständige Herausgabe Ihrer Unterlagen. Dazu gehören alle Schriftstücke, Verträge, Behördenbescheide und die Korrespondenz aus Ihrem Mandat. Interne Arbeitsnotizen und Entwürfe des Anwalts gehören nicht dazu. Die Herausgabepflicht gilt auch, wenn noch eine offene Rechnung besteht. Und: Die Schweigepflicht Ihres Anwalts bleibt auch nach dem Mandatsende bestehen.
Schritt 3: Abschlussrechnung prüfen
Fordern Sie eine vollständige Abschlussrechnung an. Prüfen Sie, welche Gebühren nach dem RVG tatsächlich entstanden sind. Vergleichen Sie die Rechnung mit dem, was Sie bereits gezahlt haben. Übersteigt Ihr Vorschuss die berechtigte Vergütung, können Sie den Überschuss nach § 628 Abs. 1 S. 3 BGB zurückfordern. Stimmt die Rechnung nicht, können Sie innerhalb von 30 Tagen nach Zugang eine Kostenfestsetzung beim zuständigen Gericht beantragen.
Kostet der Anwaltswechsel extra?
Die Kündigung sel
Wann entsteht ein Mandat – und wann noch nicht?
Ein Anwaltsmandat kommt zustande, wenn zwei übereinstimmende Willenserklärungen vorliegen: Sie beauftragen den Anwalt, und er nimmt den Auftrag an. Das klingt einfach. In der Praxis ist die Grenze aber nicht immer klar – zum Beispiel wenn ein Anwalt zunächst auf eine Deckungszusage Ihrer Rechtsschutzversicherung wartet, bevor er tätig wird.
Der Bundesgerichtshof hat in seiner Entscheidung IX ZR 203/18 klargestellt: Das bloße Abwarten einer Deckungszusage begründet noch kein Mandat. Voraussetzung ist, dass der Anwalt deutlich signalisiert hat, vor Eingang der Zusage nicht tätig zu werden. Für Sie bedeutet das: Haben Sie noch keinen ausdrücklichen Auftrag erteilt und ist der Anwalt noch nicht aktiv geworden, können Sie das Verhältnis in der Regel kostenfrei beenden.
Sobald der Anwalt tätig wird, entstehen Gebühren
Anders sieht es aus, wenn der Anwalt bereits gehandelt hat – auch eine kurze Erstprüfung oder ein einziger Brief reicht dafür aus. Dann sind Gebühren nach dem RVG entstanden, die Sie grundsätzlich schulden. Halten Sie deshalb schriftlich fest, wann das Mandat beginnt und was genau beauftragt wird. Das schützt Sie vor unklaren Übergangssituationen.
Noch unsicher, ob Sie überhaupt einen Anwalt beauftragen möchten? Preis und Umfang einer anwaltlichen Prüfung stehen vor der Beauftragung. Eine Anfrage allein enthält keine kostenlose anwaltliche Prüfung. Diese unverbindliche Orientierung ist etwas anderes als die kostenpflichtige anwaltliche Erstberatung nach § 34 RVG. Die Erstberatung kann bis zu 190 Euro netto kosten – und mit ihr beginnt bereits ein Mandat. Sie wissen dann aber vorher genau, was die Beratung kostet, bevor Sie den formellen Auftrag erteilen.
Ihre Checkliste auf einen Blick
- Der Anwaltsvertrag kann nach § 627 BGB von beiden Seiten jederzeit und ohne Angabe von Gründen fristlos gekündigt werden – ein wichtiger Grund ist nicht erforderlich.
- Kündigen Sie das Mandat aus eigener Entscheidung, behält der Anwalt grundsätzlich seinen Gebührenanspruch für bereits erbrachte Leistungen – geregelt in § 628 Abs. 1 S. 1 BGB und § 15 Abs. 4 RVG.
- Hat der Anwalt das Mandat selbst ohne vertragswidrigen Anlass niedergelegt und müssen Sie deshalb einen neuen Anwalt beauftragen, kann der Gebührenanspruch des alten Anwalts nach § 628 Abs. 1 S. 2 BGB entfallen.
- Eine Kündigung zur Unzeit – etwa kurz vor einem Gerichtstermin oder unmittelbar vor Fristablauf – ist zwar wirksam, macht den kündigenden Anwalt aber schadensersatzpflichtig.
- Bei einem Festpreismandat schulden Sie bei vorzeitiger Beendigung nur den Teil des Honorars, der der tatsächlich erbrachten Leistung entspricht – nicht den vollen Festpreis.
Ein Mandat zu beenden ist Ihr gutes Recht — ohne Frist, ohne Begründung, jederzeit. Entscheidend ist, dass Sie den richtigen Zeitpunkt wählen, die Kostenfolgen kennen und Ihre Unterlagen vollständig zurückfordern. Wer frühzeitig handelt, bevor ein Gerichtstermin oder eine wichtige Frist droht, vermeidet die teuersten Fallstricke. Wenn Ihr Anwalt selbst Fehler gemacht hat, sollten Sie die Zweiwochenfrist im Blick behalten, um Ihre Ansprüche nicht zu verlieren.