Sie haben Post vom Vermieter, einen Bescheid vom Amt oder einen Streit mit dem Arbeitgeber – und fragen sich, ob das ein Fall für einen Anwalt ist und was das Gespräch kosten wird. Diese Unsicherheit ist völlig normal. Die meisten Menschen, die zum ersten Mal eine Kanzlei aufsuchen, wissen weder, wie lange der Termin dauert, noch was sie genau erwartet.
Dieser Ratgeber erklärt Ihnen, was bei einer anwaltlichen Erstberatung passiert, wie lange sie in der Praxis dauert, was der Gesetzgeber an Kosten erlaubt – und welche einfachen Vorbereitungsschritte dafür sorgen, dass Sie in einer Stunde so viel Klarheit wie möglich gewinnen.
Wer noch vor der bezahlten Erstberatung sein Anliegen schildern möchte, kann das auf den Schwesterportalen rechtsanwalt24.de (Privatrecht), kitaplatzklage.de (Kita- und Studienplatz) sowie firmenanwalt24.de (Unternehmensrecht) tun. Eine Anfrage ist unverbindlich und begründet kein Mandat; Preis und Umfang stehen vor der Beauftragung fest.
| Aspekt | Kurzinfo |
|---|---|
| Typische Dauer | 30–60 Minuten, bei komplexen Fällen bis 90 Minuten |
| Kosten (Verbraucher) | max. 190 € netto (§ 34 RVG), zzgl. 19 % MwSt. + max. 20 € Pauschale |
| Gesetzliche Grundlage | § 34 RVG (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz) |
| Beratungshilfe | Eigenanteil max. 15 € (Berechtigungsschein beim Amtsgericht) |
| Anrechnung bei Mandat | Erstberatungsgebühr wird häufig auf Folgekosten angerechnet |
Auf einen Blick: Erstberatung beim Anwalt
Was ist eine Erstberatung (Erstgespräch) beim Anwalt – und was gehört nicht dazu?
Eine Erstberatung beim Rechtsanwalt wird oft auch Erstgespräch genannt. Es ist eine pauschale Einstiegsberatung. Sie dauert meist 30 bis 60 Minuten. Für Verbraucher kostet sie maximal 190 Euro netto nach § 34 RVG. Der Anwalt verschafft sich dabei ein erstes Bild Ihres Falls. Er zeigt Ihnen mögliche nächste Schritte auf.
Der Anwalt muss dafür noch nicht alles bis ins letzte Detail recherchiert haben. Er benennt die wesentlichen rechtlichen Punkte. Er ordnet Ihre Situation ein. Eine abschließende Bewertung aller Erfolgsaussichten gehört noch nicht dazu.
§ 34 RVG unterscheidet ausdrücklich zwischen dem ersten Beratungsgespräch und einer weitergehenden Beratung. Zur Erstberatung gehört keine schriftliche Zusammenfassung. Auch ein umfangreicher Schriftsatz ist nicht enthalten. Eine vollständige Prüfung aller Erfolgsaussichten fällt ebenfalls nicht darunter. Briefe an die Gegenseite, die Einleitung eines Gerichtsverfahrens oder die Prüfung einer kompletten Vertragsakte gehören ebenso wenig zur Erstberatung. Diese Leistungen werden separat abgerechnet.
Das bekommen Sie in jedem Fall
Nach dem Gespräch haben Sie eine erste Einschätzung Ihrer Rechtslage. Dazu gehören ein Überblick über realistische nächste Schritte, Hinweise auf laufende Fristen und eine Kostenperspektive für das weitere Vorgehen. Ob Ihr Fall außergerichtlich oder gerichtlich weiterläuft, entscheiden Sie danach selbst.
Ein typisches Beispiel: Jemand erhält einen Bescheid über die Rückforderung von Kurzarbeitergeld. Er weiß nicht, ob ein Widerspruch sinnvoll ist. In einem Erstgespräch von rund 40 Minuten prüft der Anwalt die Berechnungsgrundlage der Behörde. Er stellt fest, ob sich die Berechnung angreifen lässt und ob die Widerspruchsfrist noch läuft. Die Mandantin kann danach gezielt handeln – ganz ohne vorheriges Gutachten.
Auch ein telefonisches oder ein Video-Erstgespräch gilt nach § 34 RVG als vollwertige Erstberatung. Voraussetzung ist ein wechselseitiger mündlicher Austausch. Eine reine E-Mail-Korrespondenz zählt dagegen nicht als gesetzliche Erstberatung. Sie wird anders abgerechnet.
Erstberatungsgebühr ist nicht gleich Gerichtskosten
Die Erstberatungsgebühr (maximal 190 Euro netto) betrifft nur das Erstgespräch mit dem Anwalt. Gerichtskosten sind davon unabhängig. Sie fallen erst an, wenn tatsächlich eine Klage eingereicht wird, und richten sich nach dem Streitwert. Beide Kostenarten sollten Sie nicht verwechseln.
Kostenpflichtig oder kostenlos? Zwei verschiedene Angebote
Die Erstberatung nach § 34 RVG kostet bis zu 190 Euro netto. Eine Anfrage enthält keine anwaltliche Prüfung. Preis und Umfang stehen vor der Beauftragung. Beides sind unterschiedliche Angebote – prüfen Sie vorab, welche Form für Ihr Anliegen passt.
Erstberatung: Was ist enthalten – und was nicht?
Enthalten
- Erste Einschätzung Ihrer Rechtslage
- Überblick über mögliche nächste Schritte
- Hinweise auf laufende Fristen
- Kostenperspektive für das weitere Vorgehen
- Telefonisch oder per Video möglich (§ 34 RVG)
Nicht enthalten
- Schriftliche Zusammenfassung oder Gutachten
- Briefe oder Schriftsätze an die Gegenseite
- Vollständige Vertragsanalyse
- Einleitung eines Gerichtsverfahrens
- Reine E-Mail-Kommunikation ohne mündlichen Austausch
Klarheit über die Kosten der weiteren Vertretung
Wenn nach der Erstberatung feststeht, dass Sie einen Anwalt beauftragen möchten, finden Sie auf advofleet.de Festpreis-Angebote. So wissen Sie vorab genau, was die Beauftragung kostet – ohne Stundensatz-Überraschungen.
Wie lange dauert ein Erstgespräch beim Anwalt?
Kurz gesagt: Ein Erstgespräch beim Anwalt dauert meist 30 bis 60 Minuten. Man nennt es auch Erstberatung. Für Verbraucher kostet es maximal 190 Euro netto nach § 34 RVG. Eine gesetzliche Zeitvorgabe gibt es nicht. § 34 RVG regelt nur den Kostenrahmen, nicht die Dauer.
Bei komplexeren Fällen kann das Gespräch auch 90 Minuten dauern. Das betrifft etwa Familienrecht oder Erbrecht, oder Fälle mit viel Schriftverkehr. Drei Dinge bestimmen die tatsächliche Dauer: die Komplexität Ihres Falls, Ihre Vorbereitung und der Arbeitsstil der Kanzlei.
Ein einfacher Fall lässt sich oft in 20 bis 30 Minuten klären. Ein Beispiel: die Frage, ob Sie einen Aufhebungsvertrag unterschreiben sollten. Voraussetzung ist, dass Sie alle Unterlagen dabei haben. Ein familienrechtlicher Konflikt mit mehreren Streitpunkten braucht dagegen oft ein volles Erstgespräch von 60 bis 90 Minuten.
Wichtig zur Abrechnung
Die Erstberatungsgebühr ist für Verbraucher gesetzlich gedeckelt. Sie gilt unabhängig von der Gesprächsdauer. Der Anwalt darf nach § 34 RVG nie mehr als 190 Euro netto verlangen, auch wenn das Gespräch länger als eine Stunde dauert. Umgekehrt kann auch ein kurzes Gespräch von 15 Minuten die volle Gebühr auslösen, wenn dabei eine vollständige Beratung stattgefunden hat.
Erstberatungsgebühr ist keine Gerichtskosten
Verwechseln Sie die Erstberatungsgebühr nicht mit Gerichtskosten. Gerichtskosten fallen erst an, wenn tatsächlich eine Klage eingereicht wird. Sie richten sich nach dem Streitwert und haben mit der Erstberatung nichts zu tun.
Erstberatung ist nicht dasselbe wie Ersteinschätzung
Die kostenpflichtige Erstberatung nach § 34 RVG findet bereits bei einem konkreten Anwalt statt und kostet bis zu 190 Euro netto. Ihr Anliegen können Sie vorher über unsere Schwesterportale schildern. Eine Anfrage enthält keine anwaltliche Prüfung. Preis und Umfang stehen vor der Beauftragung.
Mit guter Vorbereitung nutzen Sie das Beratungsgespräch optimal. Schreiben Sie vorher auf: Wann ist was passiert? Welche Schreiben gibt es? Wer ist beteiligt? Je klarer Sie Ihren Fall schildern, desto mehr Zeit bleibt für die rechtliche Einschätzung – und für Ihre Fragen.
Ein typisches Beispiel: Sie erhalten einen Bescheid über die Rückforderung von Kurzarbeitergeld. Sie wissen nicht, ob ein Widerspruch sinnvoll ist. In einer Erstberatung von rund 40 Minuten kann ein Anwalt die Berechnungsgrundlage der Behörde prüfen. Er schätzt ein, ob noch eine Widerspruchsfrist läuft und wie die Erfolgsaussichten stehen.
Praxis-Tipp
Ein anwaltliches Erstgespräch dauert in der Praxis meist 30 bis 60 Minuten. Bei komplexen Fällen kann es bis zu 90 Minuten dauern. Mit guter Vorbereitung holen Sie das Maximum aus der verfügbaren Zeit heraus.
Klarheit über die Kosten der weiteren Vertretung
Nach der Erstberatung stellt sich oft die Frage: Was kostet die weitere Vertretung? Auf advofleet.de finden Sie Festpreis-Angebote, bei denen Sie vorab genau wissen, was die Beauftragung kostet – ohne Stundensätze.
Erstberatung beim Anwalt: Welche Kosten fallen an? (max. 190 € netto nach § 34 RVG)
Gesetzliche Kostenobergrenze für Verbraucher
Für ein Erstgespräch – auch Erstberatung oder Beratungsgespräch genannt – gilt nach § 34 RVG ein Höchstbetrag: 190 Euro netto. Mehr darf kein Rechtsanwalt verlangen, sofern Sie keine abweichende Vergütungsvereinbarung unterschrieben haben.
Sie fragen sich, was die Erstberatung beim Anwalt kostet? Kurz gesagt: Ein Erstgespräch dauert meist 30 bis 60 Minuten. Für Verbraucher kostet es maximal 190 Euro netto. Diese Grenze gilt bundesweit, für jedes Rechtsgebiet – egal ob Sie von Erstberatung oder einfach nur Beratungsgespräch beim Anwalt sprechen.
Diese Obergrenze gilt für Verbraucher im Sinne von § 13 BGB – also für Privatpersonen. Nach § 34 Abs. 1 Satz 3 RVG darf die Erstberatungsgebühr 190 Euro netto nicht übersteigen. Hinzu kommen 19 Prozent Mehrwertsteuer und eine mögliche Kommunikationspauschale von bis zu 20 Euro (Nr. 7002 VV RVG). Insgesamt zahlen Sie damit maximal rund 249 bis 250 Euro brutto.
Entscheiden Sie sich nach der Erstberatung für ein Mandat, wird die gezahlte Gebühr oft auf die spätere Rechnung angerechnet. Beispiel: Zahlen Sie 190 Euro netto für die Erstberatung und beauftragen den Anwalt anschließend, zieht er diesen Betrag häufig von den weiteren Gebühren ab. Ob und wie das geschieht, sollten Sie vorab klären – am besten lassen Sie sich das schriftlich bestätigen.
Kostenpflichtige Erstberatung vs. Anliegen schildern
Wichtig zur Einordnung: Die Erstberatung nach § 34 RVG ist kostenpflichtig und begründet bereits ein Mandatsverhältnis. Eine Anfrage ohne Mandat ist etwa bei Advofleet Rechtsanwalt24, Advofleet Kitaplatzklage oder Advofleet Firmenanwalt24 möglich, bevor Sie sich für ein Mandat entscheiden. Eine Anfrage enthält keine anwaltliche Prüfung. Preis und Umfang stehen vor der Beauftragung.
Beratungshilfe und Prozesskostenhilfe: Wer zahlt, wenn Sie die Erstberatung nicht bezahlen können?
Können Sie die Kosten für ein anwaltliches Erstgespräch nicht aufbringen? Dann gibt es staatliche Unterstützung. Sie stellen dafür beim zuständigen Amtsgericht einen Antrag auf Beratungshilfe.
Wird Ihr Antrag bewilligt, erhalten Sie einen Berechtigungsschein. Den legen Sie dem Anwalt vor dem Termin vor. Die Kanzlei rechnet dann direkt mit dem Staat ab. Sie zahlen nur eine Eigenbeteiligung von maximal 15 Euro. In Härtefällen kann der Anwalt sogar darauf verzichten.
Wichtig ist der Unterschied zwischen Beratungshilfe und Prozesskostenhilfe. Die Beratungshilfe nach dem Beratungshilfegesetz (BerHG) deckt nur die außergerichtliche Beratung ab. Sobald ein Gerichtsverfahren beginnt, greift stattdessen die Prozesskostenhilfe nach §§ 114 ff. ZPO. Sie ermöglicht Menschen mit geringem Einkommen, einen Prozess zu führen, ohne die Kosten vorab zu tragen.
| Merkmal | Beratungshilfe | Prozesskostenhilfe |
|---|---|---|
| Gilt für | Außergerichtliche Beratung | Gerichtsverfahren |
| Eigenanteil | Max. 15 Euro (oder Erlass) | Abhängig vom Einkommen, ggf. Raten |
| Antragsort | Amtsgericht (Wohnort) | Prozessgericht |
| Rechtsgrundlage | Beratungshilfegesetz (BerHG) | §§ 114 ff. ZPO |
Beratungshilfe und Prozesskostenhilfe im Vergleich
Es gibt weitere kostengünstige Wege zu erster Orientierung. Sind Sie Gewerkschaftsmitglied, beraten viele Gewerkschaften bei arbeitsrechtlichen Fragen kostenlos. Mitglieder eines Mietervereins erhalten ähnliche Unterstützung bei mietrechtlichen Themen. Diese Angebote ersetzen keine individuelle Kanzleiberatung. Als erste Einordnung sind sie aber wertvoll.
Sind Sie unsicher, ob Ihr Anliegen überhaupt eine bezahlte Erstberatung rechtfertigt? Ihr Anliegen schildern können Sie bei Advofleet Rechtsanwalt24, Advofleet Kitaplatzklage oder Advofleet Firmenanwalt24. Eine Anfrage enthält keine anwaltliche Prüfung und ist keine kostenpflichtige Erstberatung nach § 34 RVG. Preis und Umfang stehen vor der Beauftragung fest.
Erstberatung und Gerichtskosten sind zwei Paar Schuhe
Die Erstberatungsgebühr (maximal 190 Euro netto) ist unabhängig von späteren Gerichtskosten. Gerichtskosten fallen erst an, wenn tatsächlich Klage eingereicht wird, und richten sich nach dem Streitwert.
Klarheit über die Kosten der weiteren Vertretung
Wenn Sie nach dem Erstgespräch wissen möchten, was eine Beauftragung kostet: Auf advofleet.de finden Sie Festpreis-Angebote mit klaren Kosten vor Mandatsbeginn.
So bereiten Sie sich auf das Erstgespräch (Erstberatung) vor – und holen das Maximum heraus
Anwältinnen und Anwälte nennen den ersten Termin oft Erstberatung. Im Alltag sagen die meisten Menschen Erstgespräch. Gemeint ist dasselbe: Ihr erster Kontakt zum Anwalt in Ihrer Sache.
Je strukturierter Sie erscheinen, desto mehr bekommen Sie für Ihr Geld. Ihr Anwalt braucht zuerst einen klaren Überblick. Je weniger Zeit Rückfragen kosten, desto früher kommt die eigentliche Einschätzung.
Bringen Sie alle wichtigen Unterlagen mit: Verträge, Bescheide, Schriftwechsel, E-Mails, Fotos und Zeugenangaben. Erstellen Sie zusätzlich eine kurze Chronologie – eine DIN-A4-Seite reicht. Wann ist was passiert? Wer hat was gesagt oder geschrieben? Diese Übersicht spart oft zehn bis zwanzig Minuten Sachverhaltsaufnahme. Die gewonnene Zeit gehört dann Ihren Fragen.
Notieren Sie Ihre Fragen schon vorher. Was wollen Sie am Ende wissen? Typisch sind diese Fragen: Habe ich einen Anspruch – oder eine Pflicht? Welche Fristen laufen? Was kostet eine vollständige Vertretung, und gibt es Alternativen? Mit einer Liste vergessen Sie nichts.
Vergessen Sie Ihren Personalausweis oder Reisepass nicht. Ihr Anwalt muss nach dem Geldwäschegesetz (GwG) Ihre Identität prüfen. Bringen Sie, falls vorhanden, auch Ihre Rechtsschutzpolice und eine Deckungszusage mit Schadennummer mit. So klärt die Kanzlei die Abrechnung sofort – Sie müssen nichts vorstrecken.
Fühlen Sie sich unsicher? Dann nehmen Sie ruhig eine Vertrauensperson mit. Sie kann Notizen machen und Ihnen später helfen, das Gespräch zu rekapitulieren. Anwältinnen und Anwälte begrüßen das meist: Eine gut vorbereitete Mandantschaft erleichtert die Arbeit auf beiden Seiten.
Erstberatung ist nicht dasselbe wie
Die kostenpflichtige Erstberatung nach § 34 RVG findet bei einer Kanzlei statt und kostet maximal 190 Euro netto. Eine Anfrage ohne Mandat ist dagegen über die Schwesterportale Advofleet Rechtsanwalt24, Advofleet Kitaplatzklage und Advofleet Firmenanwalt24 möglich. Verwechseln Sie beides nicht: Eine Anfrage enthält keine anwaltliche Prüfung und ersetzt keine Beratung. Preis und Umfang stehen vor der Beauftragung fest.
Ihre Checkliste für das Erstgespräch beim Anwalt
Was Sie vorbereiten – auf einen Blick
Das nehme ich mit
- Personalausweis oder Reisepass (Pflicht nach GwG)
- Alle relevanten Unterlagen: Verträge, Bescheide, E-Mails, Fotos
- Kurze Chronologie der Ereignisse (eine DIN-A4-Seite genügt)
- Rechtsschutzpolice und Deckungszusage mit Schadennummer (falls vorhanden)
- Vertrauensperson als Unterstützung (optional, aber hilfreich)
Das frage ich
- Habe ich einen Anspruch – oder stehe ich in der Pflicht?
- Welche Fristen laufen, und wann müsste ich handeln?
- Was kostet eine vollständige Vertretung – und gibt es Alternativen?
- Wird die Erstberatungsgebühr auf spätere Anwaltskosten angerechnet?
- Gibt es einen Festpreis für meinen Fall?
Gut zu wissen: Kosten und Dauer im Überblick
Ein Erstgespräch dauert meist 30 bis 60 Minuten, bei komplexen Fällen bis zu 90 Minuten. Die Erstberatungsgebühr ist für Verbraucher gesetzlich gedeckelt: Nach § 34 RVG darf kein Anwalt mehr als 190 Euro netto verlangen, solange keine abweichende Vergütungsvereinbarung besteht. Mit einem Berechtigungsschein für Beratungshilfe vom Amtsgericht zahlen Sie nur einen Eigenanteil von maximal 15 Euro. Erteilen Sie nach dem Gespräch ein Mandat, rechnen viele Kanzleien die Erstberatungsgebühr auf die weiteren Kosten an – Sie zahlen also nicht doppelt.
Passenden Anwalt für Ihr Anliegen finden
Sie wissen jetzt, wie Sie sich vorbereiten. Wählen Sie jetzt Ihr Rechtsgebiet und finden Sie einen Anwalt, der zu Ihrem Fall passt – mit transparenten Kosten vor Mandatsbeginn.
Der erste Anwaltstermin ist kein Verhör und kein Vertragsabschluss. Er ist ein strukturiertes Gespräch, in dem Sie Klarheit über Ihre rechtliche Lage gewinnen – und danach selbst entscheiden, ob und wie es weitergeht. Die Kosten sind gesetzlich gedeckelt, die Dauer überschaubar, und mit guter Vorbereitung holen Sie in 30 bis 60 Minuten mehr heraus, als viele erwarten. Preis und Umfang einer anwaltlichen Prüfung stehen vor der Beauftragung. Eine Anfrage allein enthält keine kostenlose anwaltliche Prüfung. Lassen Sie Ihren Fall danach anwaltlich prüfen, sobald Sie wissen, was auf dem Spiel steht.
Er ersetzt keine individuelle Rechtsberatung –